Grading
Lohnt sich Grading bei Lorcana Karten?
Grading lohnt sich bei Lorcana, wenn der Graded-Preis abzüglich Gebühren den Raw-Preis klar schlägt. In der Praxis heißt das: Chase-Enchanted-Karten, Top-Legendarys und seltene Promos in wirklich neuwertigem Zustand. Für alles andere kostet Grading mehr, als es bringt.
Aktualisiert 2026-07-05
Kurz gefasst
- • Faustregel: Nur graden, wenn eine Top-Note deutlich mehr bringt als Gebühr plus Versand.
- • Ehrliche Zustandseinschätzung ist entscheidend — eine 8 verkauft sich oft schlechter als eine saubere Raw-NM-Karte.
- • Grading hat auch nicht-finanzielle Gründe: Echtheit, Schutz und Präsentation.
Die Break-even-Rechnung
Grading-Gebühr, Versand in beide Richtungen, Versicherung und Monate Wartezeit zusammenrechnen. Eine Karte ist ein Kandidat, wenn der realistische Verkaufspreis bei der erwarteten Note — nicht der erhofften — den Raw-Preis um mehr als diese Summe übersteigt.
- Gebühr pro Karte
- Versand und Versicherung
- Wartezeit (gebundenes Kapital)
- Realistische Note, nicht Bestfall
- Graded- vs. Raw-Verkaufspreise
Welche Lorcana-Karten in Frage kommen
Die Kandidaten sind dieselben Karten, die die Wert-Rankings anführen: Chase-Enchanteds, Legendary-Karten aus frühen Sets und knappe Promos. Vor dem Einsenden das Live-Ranking prüfen und beim Zustand brutal ehrlich sein.
PSA, BGS oder CGC für Lorcana
PSA hat bei TCG-Karten in den meisten Märkten die stärkste Preis-Anerkennung. BGS-Subgrades sprechen Perfektionisten an, CGC ist oft günstiger mit solider Bearbeitungszeit. Bei einem jungen Spiel wie Lorcana zählt die Bekanntheit des Labels mehr als technische Feinheiten.
Vor dem Einsenden
Exakten Druck identifizieren, aktuellen Raw-Marktwert prüfen, Karte fotografieren. Scannen erledigt Identifikation und Bewertung in einem Schritt und macht die Vorauswahl aus einer großen Sammlung schnell.
Nächster Schritt
Nutze die öffentliche LanaKit-Datenbank für die Recherche zu Karten und Sets — und die App für Scannen, Sammlungsverwaltung, Live-Preise und Deckbau.